Langzeit-EKG / -RR

Langzeit-EKG:

Das Langzeit- oder 24-Stunden-EKG  ist die kontinuierliche Ableitung eines EKGs über einen längeren Zeitraum (in der Regel 24 Stunden).

Es werden Elektroden an den Oberkörper geklebt und mittels eines Aufzeichnungsgerätes, das in einer kleinen Tasche am Körper mitgetragen wird, werden die elektrischen Potentiale des Herzens aufgezeichnet, gespeichert und durch Ihren Arzt am Computer ausgewertet.

Wertigkeit:
Ziel dieser Untersuchung ist es, Abweichungen im Herzrhythmus, in der Herzfrequenz und im Kurvenverlauf zu erfassen, um im Falle krankhafter Veränderungen entsprechende Therapiemaßnahmen einleiten zu können.

 

Langzeit-RR:

Bei der 24-Stunden-Blutdruckmessung (Langzeit-RR) wird der Blutdruck über einen längeren Zeitraum (in der Regel 24 Stunden) mittels eines Manschettenblutdruckgerätes registriert, gespeichert und computergestützt ausgewertet.

Wertigkeit:
Die Hypertonie gilt als Risikofaktor der Arterienverkalkung und damit der Folgekrankheiten Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die Diagnostik und Beurteilung einer effektiven Behandlung stützt sich im Wesentlichen jedoch auf die Ergebnisse von gelegentlichen Blutdruckmessungen. Die den Blutdruck bedeutend beeinflussenden individuellen Besonderheiten, der tägliche Rhythmus der Änderung des Blutdruckes und spezielle Merkmale der Lebensführung werden hierbei nicht widergespiegelt. Deshalb werden viele Patienten irrtümlich als Hypertoniekranke eingestuft, andererseits Patienten mit hohem Blutdruck unterdosiert behandelt, weil die im Laufe des Tages auftretenden Blutdruckspitzen unbemerkt bleiben.

Die ambulante 24-Stunden-Blutdruckmessung ist somit die ideale Methode, um die Therapie der Hypertonie zu optimieren.

letzte Änderung: 04.09.2009